Da wir wollen, dass Sie Ihr Lächeln behalten,
setzen wir uns für Sie persönlich ein, um Ihnen
und Ihren Wünschen gerecht zu werden.

Wir sind keine Zahnfabrik.
Wir verstehen uns als eine Facharzt- und Fachzahnarztpraxis,
die versucht, auf Sie einzugehen und ihnen mit den modernsten
Techniken eine individuelle Hilfestellung bei Ihrem Problem zu geben.

Chirurgie

Chirurgie

Wir möchten, dass Sie sich während Ihrer Behandlung bei uns sicher und geborgen fühlen.

Um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, findet vor jeder Operation ein ausführliches Beratungsgespräch statt, um Ihnen Vor- und Nachteile der jeweiligen Behandlungsmethoden darzulegen und Sie mit dem weiteren Vorgehen vertraut zu machen.

Wir nutzen ein modernes digitales Aufklärungssystemum Ihnen anhand von Filmen und Illustrationen den geplanten Eingriff nahe zu bringen und Ihre Fragen zu beantworten.

Dabei beantworten wir all Ihre Fragen, um mögliche Ängste im Vorfeld der Behandlung zu beseitigen.

Ent­fer­nung von Weis­heits­zähnen

Ein relativ häufig von Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen vorgenommener Eingriff ist die operative Entfernung von Zähnen, die aufgrund der Platzverhältnisse nicht durchbrechen (retiniert = zurückgehalten sind) oder dabei den angrenzenden Zahn schädigen könnten. In den meisten Fällen betrifft das die Weisheitszähne, die als letzte durchbrechende Zähne nicht mehr genügend Platz im Kiefer finden. Auch eine Querlage oder anderweitige Verlagerung kann den Durchbruch in die Mundhöhle verhindern.

Gründe

Die Gründe für die Entfernung eines Weisheitszahns sind vielfältig. Der Arzt rät auch bei fehlenden Beschwerden zur vorbeugenden Entfernung, da verlagerte Weisheitszähne ein Ausgangspunkt für Infektionen und dem Abbau von Kieferknochen oder Zystenbildungen sein können. Eventuell droht ein Zahn durch seine ungünstige Lage den Nachbarzahn zu schädigen oder er verhindert den Durchbruch oder Pflege eines anderen Backenzahns. In jedem Fall schwächt ein im Kiefer verlagerter Weisheitszahn den Kieferwinkelbereich, was bisweilen sogar zu Kieferbrüchen bei Bagatellunfällen führen kann. Durch eine frühzeitige Entfernung bei Jugendlichen kann eine komplikationsträchtige Verbindung der Wurzelspitze mit dem Nerven verhindert werden.

In manchen Fällen wird die Entfernung des Weisheitszahns auch empfohlen, um den Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung nicht zu gefährden. Dies ist z.B. der Fall, wenn durch den Wachstumsdruck der Weisheitszähne die Vorderzähne wieder zusammengeschoben werden. Bei einem nur halb durchgebrochenen Weisheitszahn kann sich eine Tasche unter der verbliebenen „Zahnfleischkapuze“ bilden, die einen idealen Lebensraum für Bakterien bildet. Man bezeichnet diesen als Herdgeschehen. Auch dies kann ein Grund sein, einen Weisheitszahn zu entfernen.

Risiko

Die operative Entfernung von Weisheitszähnen gilt als risikoarmer Eingriff, welcher problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Wie bei jeder Operation lassen sich natürlich Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen. Über seltene Komplikationen wie örtliche Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nervenverletzungen werden Sie vor dem Eingriff umfassend in einem gesonderten Termin aufgeklärt. 

Außerdem sollten Sie den Arzt rechtzeitig über die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wegen anderer Erkrankungen informieren, da einige Medikamente wie z.B. blutverdünnende Substanzen einige Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen.

 

 

Vorgehen

Bei nicht oder nicht vollständig durchgebrochenen Weisheitszähnen wird die darüber liegende Schleimhaut beiseite geschoben und der darüber liegende Knochen entfernt. Dann wird der Zahn mit einem Hebel entfernt. Ist dies aus anatomischen Gründen nicht im Ganzen möglich, wird das Durchtrennen des Zahnes notwendig. Das Trennen des Zahns ist obligat wenn die Platzverhältnisse keine andere Entfernungsmethode zulassen oder sich die Zahnwurzeln in unmittelbarer Nervnähe befinden. Die Wunde kann vernäht oder offen gelassen werden. Um Folgeschäden wie eine Taubheit der Unterlippe zu vermeiden kann präoperativ ein 3D DVT ( DIGITALES VOLUMENTOMOGRAMM ) zur Abklärung der Lagebeziehung von Wurzeln und Nerv sowie zur OP-Planung angefertigt werden.

Betäubung

Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung seitenweise durchgeführt. Die Operation kann ebenso in Vollnarkose durchgeführt werden, was nach der aktuellen Rechtslage, bis auf wenige Ausnahmen, eine Privatleistung darstellt. Genauere Informationen über Ausnahme- und Grenzindikationen sind vom Befund und Alter abhängig. Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungskonzepte können gerne im Aufklärungsgespräch erörtert werden.

Wird ein Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen.

Dauer

Die Entfernung eines Weisheitszahns kann einen unterschiedlichen Zeitrahmen beanspruchen. So können Zähne je nach Anatomie und Schwierigkeit innerhalb von wenigen Minuten entfernt werden. Bei komplizierten Zähnen oder Situationen ( Nervnähe etc.) kann die Entfernung länger dauern. In der Regel muss mit etwa 15 - 30 Minuten pro Kieferseite (2 Weisheitszähne) gerechnet werden.

Nach­behand­lung

Nach der operativen Entfernung von Weisheitszähnen in örtlicher Betäubung können Sie direkt nach Hause gehen. Bis die Betäubung abgeklungen ist sollten Sie nichts essen oder trinken. Nach Abklingen der Betäubung auftretende Schmerzen lassen sich durch einfache rezeptfreie Schmerzmittel bekämpfen. Auch eine Kühlung von außen mit einem kalt feuchten Waschlappen kann den Schmerz lindern und beugt einer übermäßigen Schwellung vor.

In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie körperliche Belastungen wie Sport, schweres Heben oder Saunagänge vermeiden. Von vielen Behandelnden wird empfohlen, auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee zu verzichten. Nach jedem Essen sollte der Mund mit lauwarmen Wasser sehr vorsichtig ausgespült werden.  Milchprodukte können Sie gerne zu Ihrer Ernährung verwenden.

 

Wichtig für den Heilungsverlauf ist zudem eine gute Mundhygiene, wobei auf Mundduschen in der ersten Zeit verzichtet werden sollte.

Noch am Tag des Eingriffs wird Ihnen mitgeteilt, wann Sie am kommenden Tag zur nächsten Kontrolluntersuchung wiederkommen sollen.

Bekommen Sie zu Hause stärkere Schmerzen oder Fieber, sollten Sie umgehend mit dem Arzt Kontakt aufnehmen. Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.

Wurzel­spitzen­resektion

Eine Wurzelbehandlung sowie eine Wurzelspitzenresektion sind Zahnerhaltungsversuche! Lässt sich ein entzündlicher Prozess im Bereich der Zahnwurzelspitze nicht durch eine herkömmliche Wurzelbehandlung behandeln, kann der Zahn unter Umständen noch durch eine chirurgische Entfernung der Wurzelspitze (Wurzelspitzen-Resektion) in Funktion gehalten werden. Hierbei handelt es sich um ein Standardoperationsverfahren, das problemlos ambulant vorgenommen werden kann.

Gründe

Zu einer Wurzelspitzen-Entfernung wird Ihr Zahnarzt oder Kieferchirurg dann raten, wenn ein chronisch entzündlicher Prozess durch eine Wurzelbehandlung nicht behoben werden kann oder eine konventionelle Wurzelbehandlung nicht möglich ist. Auch wenn sich im Röntgenbild Veränderungen im Bereich der Wurzelspitze zeigen, die nicht eindeutig zuzuordnen sind, kann eine Wurzelspitzen-Resektion empfehlenswert sein. Um die Region der Wurzelspitzen genauer abzubilden ist es präoperativ möglich, durch ein 3D DVT (DIGITALES VOLUMENTOMOGRAMM) die Region dreidimensional abzubilden, um so eine bessere OP-Planung zu erhalten oder sich über die Frage der Erhaltungswürdigkeit des Zahns klar zu werden.

Bei Zahnverletzungen wie z.B. Brüchen der Wurzel, Tumorverdacht oder Hohlräumen (Zysten) kann eine Entfernung der Wurzelspitze ebenfalls angebracht sein. Komplikationen einer herkömmlichen Wurzelbehandlung wie nicht entfernbare abgebrochene Wurzelkanalinstrumente oder ein überpresstes Wurzelfüllmaterial können in seltenen Fällen auch ein Grund für eine Wurzelspitzen-Resektion sein.

Vor­aus­setz­ungen

Wichtige Voraussetzung für die Wurzelspitzen-Resektion ist, dass der betreffende Zahn erhaltenswert ist, d.h. noch keine zu große Zerstörung der Wurzel und des Zahnhalteapparates eingetreten ist. Ist die Zerstörung schon stark ausgeprägt, ist es besser, den Zahn zu ziehen.

Risiko

Die Wurzelspitzen-Resektion gilt als risikoarmer Eingriff, welcher problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Da es sich um einen operativen Eingriff handelt, hat der Gesetzgeber eine OP-Aufklärung mit schriftlicher Einwilligung vorgesehen, welche mindestens 24 Stunden vorher erfolgen sollte. Wir nehmen uns für Sie die Zeit innerhalb eines beratenden Aufklärungsgesprächs über die Möglichkeiten und Risiken der Operation zu informieren. Wie bei jeder Operation lassen sich natürlich Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen. Über seltene Komplikationen wie örtliche Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nervenverletzungen werden wir Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären. 

Außerdem sollten Sie den Arzt rechtzeitig über die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wegen anderer Erkrankungen informieren, da einige Medikamente wie z.B. blutverdünnende Substanzen einige Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen.

Vorgehen

Bei der Wurzelspitzenresektion durchtrennt der Operateur über der betreffenden Zahnwurzel das Zahnfleisch und die Knochenhaut. Das Weichgewebe wird vom Knochen weggeschoben bis dieser frei zugänglich ist. Um an die Wurzelspitze zu gelangen, wird der Knochen mit einer speziellen Knochenfräse abgetragen. Anschließend kürzt der Chirurg die entzündete Wurzelspitze mit einer länglichen Fräse um einige Millimeter. Dabei werden feine verästelte Ausläufer des Wurzelkanals möglichst mitentfernt, die durch die Wurzelbehandlung nicht erreicht werden konnten. Der Arzt nimmt während der Operation eine Gewebeprobe, die feingeweblich untersucht wird.

Je nach Situation wird der Wurzelkanal behandelt. Der Zugang erfolgt hier in der Regel von der Zahnkrone aus, die entsprechend aufgebohrt wird. Der Wurzelkanal wird wie bei der normalen Wurzelbehandlung erweitert, desinfiziert, getrocknet und ausgefüllt. In anderen Fällen ist der Zugang durch die Zahnkrone nicht möglich, sodass die Füllung von der Wurzelspitze aus erfolgen muss. Dies ist ein aufwändiges Verfahren, in dem mittels Ultraschall, retrograd (von unten) die Wurzelkanäle aufbereitet und anschließend gefüllt werden. Nach Entfernung des Entzündungsgewebes und sorgfältiger Säuberung der Knochenhöhle wird das Weichgewebe zurück geklappt und vernäht. Je nach Situation kann es sinnvoll sein, den durch die Entzündung und Säuberung verlorengegangenen Knochen mittels Knocheneratzmaterial aufzufüllen, um dem zu rettenden Zahn möglichst schnell wieder ein festes Zahnbett zu geben.

Um die Wurzelfüllung und erfolgreiche Wurzelspitzen-Resektion noch einmal zu kontrollieren, wird unmittelbar nach dem Eingriff noch eine Röntgenaufnahme angefertigt. Zum Abschluss wird die Zahnkrone provisorisch verschlossen. Die endgültige Füllung des Zahnes erfolgt erst nach Abschluss der Wundheilung.

Betäubung

Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Operation kann ebenso in Vollnarkose durchgeführt werden, was nach der aktuellen Rechtslage, bis auf wenige Ausnahmen, eine Privatleistung darstellt. Genauere Informationen über Ausnahme- und Grenzindikationen sind vom Befund und Alter abhängig. Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungskonzepte können gerne im Aufklärungsgespräch erörtert werden. 

Wird ein Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen.

Dauer

Die Dauer des Eingriffs hängt von den jeweiligen Verhältnissen ab. In der Regel muss mit etwa 15 - 30 Minuten pro einfacher Wurzelspitzenresektion gerechnet werden.

Nach­behand­lung

Nach der ambulanten Wurzelspitzen-Resektion in örtlicher Betäubung können Sie direkt nach Hause gehen. Bis die Betäubung abgeklungen ist sollten Sie nichts essen oder trinken. Nach Abklingen der Betäubung auftretende Schmerzen lassen sich durch einfache rezeptfreie Schmerzmittel bekämpfen. Auch eine Kühlung von außen mit einem kalt feuchten Waschlappen kann den Schmerz lindern und beugt einer übermäßigen Schwellung vor.

In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie körperliche Belastungen wie Sport, schweres Heben oder Saunagänge vermeiden. Von vielen Behandelnden wird empfohlen, auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee zu verzichten. Nach jedem Essen sollte der Mund mit lauwarmen Wasser sehr vorsichtig ausgespült werden. Milchprodukte können sie gerne zu ihrer Ernährung verwenden. 

 

Wichtig für den Heilungsverlauf ist eine gute Mundhygiene, wobei auf Mundduschen in der ersten Zeit verzichtet werden sollte.

Noch am Tag des Eingriffs wird Ihr Arzt Ihnen mitteilen, wann Sie zur nächsten Kontrolluntersuchung wiederkommen sollen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie diesen und auch die folgenden Termine unbedingt einhalten.

Bekommen Sie zu Hause stärkere Schmerzen oder Fieber, sollten Sie umgehend mit dem Arzt Kontakt aufnehmen. Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.

Parodontal­chirurgie

Als Parodontose bzw. nach neuerem Sprachgebrauch Parodontitis bezeichnet man entzündliche Veränderungen des Zahnfleisches, die unbehandelt zu einem Verlust von Zähnen führen können. Ausgangspunkt der Entzündung sind meist Zahnbelege (Plaques) und Zahnstein (Konkremente), in denen Bakterien ideale Bedingungen für ihre Vermehrung finden. Die Keime führen zu entzündlichen Veränderungen in dem Gewebe, das den Zahn umgibt. Die Entzündung geht im weiteren Verlauf auch auf den Kieferknochen über und zerstört diesen.

Gründe

Wichtigster Risikofaktor ist eine mangelnde Mundhygiene. Auch eine Kohlenhydrat lastige Fehlernährung, bestimmte Erkrankungen wie die Zuckerkrankheit oder AIDS, Störungen im körpereigenen Abwehrsystem, Zahnfehlstellungen und das Rauchen können die Entstehung einer Parodontitis begünstigen.

Warnsymptome sind ein intensiv rotes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten, Mundgeruch und ein Rückgang des Zahnfleisches. Am Anfang der Erkrankung lässt sich die Entzündung bei guter Mundpflege noch zur Abheilung bringen. Haben sich bereits Zahnfleischtaschen gebildet oder ist sogar bereits der Knochen betroffen, kann der Zahnarzt bzw. Mund-Kiefer-Gesichtschirurg nur noch in Form eines chirurgischen Eingriffs helfen.

Risiko

Die Parodontose-Operation gilt als risikoarmer Eingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Wie bei jeder Operation lassen sich natürlich Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen. Über seltene Komplikationen wie örtliche Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen wird Ihr Arzt Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.

Außerdem sollten Sie den Arzt rechtzeitig über die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wegen anderer Erkrankungen informieren, da einige Medikamente wie z.B. blutverdünnende Substanzen einige Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen.

Durch eine gute Mundhygiene und Rauchverzicht können Sie selbst viel dazu beitragen, das Risiko für eine örtliche Infektion zu vermindern. Da sich der Zahnfleischrand nach der Operation auf den nunmehr gesunden Knochen zurückziehen kann, sind Sie möglicherweise mit dem kosmetischen Ergebnis insbesondere bei den Vorderzähnen nicht so zufrieden. Der Rückzug des Zahnfleisches ist aber als Voraussetzung für den langfristigen Erfolg anzusehen, und es gilt der Grundsatz „Heilung vor Kosmetik“.

Vorgehen

Der Zahnarzt untersucht bei jeder Routineuntersuchung auch das Zahnfleisch. Mit sogenannten Parodontalsonden wird geprüft, wie tief eventuell vorhandene Zahnfleischtaschen sind und wie es um die Blutungsneigung bestellt ist. Stellt er eine Parodontitis fest, wird zusätzlich eine Röntgenaufnahme angefertigt, um Zahnstein (Konkremente) unterhalb des Zahnfleischrandes und Kieferknochenveränderungen zu erkennen.

Erst dann kann entschieden werden, welche Behandlungsform bei Ihnen in Frage kommt. Behandelt werden sollte eine Parodontose in jedem Fall, da sonst eine weitere Zerstörung des Kieferknochens und der Verlust des betreffenden Zahnes droht. Außerdem gilt eine unbehandelte Parodontitis auch als Risikofaktor für andere Erkrankungen wie Herzerkrankungen und Frühgeburten.

In frühen Stadien können Entzündungsgewebe, Bakterien und Zahnstein noch durch die Zahnfleischtasche selbst entfernt werden, ohne dass das Zahnfleisch aufgeschnitten werden muss. Dies ist bei Zahnfleischtaschen von 1-3 mm Tiefe möglich. Mit scharfen Instrumenten Küretten, Laser oder einem Ultraschallgerät dringt der Arzt in die Taschen ein und entfernt die Verunreinigungen. Hinterher werden die Zahnwurzeln noch geglättet. Diese Form der systematischen Parodontosebehandlung nennt man auch „Deep Scaling“.

Ist bereits der Kieferknochen mitbefallen, verlieren die Zähne ihren Halt und haben die Zahnfleischtaschen eine Tiefe von 4 bis 10mm, reicht diese Behandlung nicht mehr aus. Diese fortgeschrittenen Fälle können nur noch durch eine Parodontose-Operation geheilt werden.

Dazu wird das Zahnfleisch im kranken Bereich aufgeschnitten und weggeklappt und das bakteriell verseuchte Gewebe gründlich entfernt. Der Knochen und die Wurzeloberfläche werden mit Polierdiamanten mikroskopisch fein gesäubert. Anschließend werden unter Umständen die entstandenen Lücken im Knochen durch künstliches oder körpereigenes Knochenmaterial (Augmentate) ersetzt. Damit die Augmentate gut einheilen können, wird das Ganze mit einer sich selbstauflösenden Folie (Regenerationsmembran) bedeckt, die die Heilung fördert (Guided Tissue Regeneration). Anschließend wird das Zahnfleisch wieder vernäht und durch einen speziellen Zahnfleischverband bedeckt. Nach 6 bis 8 Monaten ist der Heilungsprozess in der Regel abgeschlossen und ein Teil des verlorengegangenen Knochens wieder zurückgewonnen.

Betäubung

Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung vorgenommen. Wegen der entzündlichen Veränderungen im Gewebe kann es aber zu Betäubungsdefiziten kommen.

Wird ein Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen.

Dauer

Die Dauer des Eingriffs hängt von dem Schweregrad der Parodontitis, der Ausbreitung und den jeweils erforderlichen Maßnahmen ab.

Nach­behand­lung

Nach der ambulanten Parodontose-Operation in örtlicher Betäubung können Sie direkt nach Hause gehen. Bis die Betäubung abgeklungen ist, sollten Sie nichts essen oder trinken. Nach Abklingen der Betäubung auftretende Schmerzen lassen sich durch einfache rezeptfreie Schmerzmittel bekämpfen. Auch eine Kühlung von außen mit einem feuchten Waschlappen oder einem umwickelten Kühlpack kann den Schmerz lindern.

In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie körperliche Belastungen wie Sport, schweres Heben, Saunagänge etc. vermeiden. Von vielen Behandelnden wird auch empfohlen, auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee zu verzichten. Nach jedem Essen sollte der Mund mit lauwarmen Wasser sehr vorsichtig ausgespült werden. Das Zähneputzen erfolgt wie gewohnt mit der Zahnbürste, wobei auf elektrische Zahnbürsten und Mundduschen verzichtet werden sollte.

Um ein Wiederauftreten der Parodontitis zu verhindern, sollten Sie in Zukunft auf eine optimale Mundpflege achten und regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen lassen. Nutzen Sie auch das Angebot von Zahnpflegeschulungen oder Mundhygieneprogrammen. Ganz besonders aber ist auf eine physiologisch optimale Belastung des Kieferknochens zu achten.

Noch am Tag des Eingriffs wird Ihr Arzt Ihnen mitteilen, wann Sie zur nächsten Kontrolluntersuchung wiederkommen sollen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie diesen und auch die folgenden Termine unbedingt einhalten.

Bekommen Sie zu Hause stärkere Schmerzen, Nachblutungen oder Fieber, sollten Sie umgehend mit dem Arzt Kontakt aufnehmen. Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.

Kiefer­ortho­pädische Opera­tionen

Bei einer erheblichen Zahn- oder Kieferfehlstellung kann eine optimale Zahnstellung manchmal nur noch durch eine enge Zusammenarbeit von Zahnärzten und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen erreicht werden.

Vor­aus­setz­ungen

Wird ein Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen.

Schon vor dem Eingriff sollten Sie auf eine penible Mundpflege achten und möglichst nicht rauchen, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten. Nehmen Sie wegen anderer Erkrankungen regelmäßig Medikamente, sollten Sie den Arzt bzw. Anästhesisten rechtzeitig vorher darüber informieren, da einige Medikamente wie z.B. blutverdünnende Substanzen einige Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden sollten. Sie sollten am Tag des Eingriffs nicht selbst Auto fahren und sollten sich auch nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen. Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen oder nehmen Sie ein Taxi nach Hause.

Vorgehen

Passen Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammen, besteht z.B. die Möglichkeit, den Oberkiefer operativ nach vorne oder den Unterkiefer nach hinten zu verlagern. Hierzu wird der jeweilige Kiefer völlig vom Gesichtsschädel losgelöst und in der neuen gewünschten Zielposition mit kleinen Metallplatten wieder am Gesichtsschädel befestigt. Danach erfolgt meist noch eine kieferorthopädische Behandlung mit entsprechenden Halteapparaten (feste oder herausnehmbare Spangen), um das Ergebnis zu stabilisieren. Diese Operation wird in der Regel an Universitäten oder größeren Krankenhäusern durchgeführt.

Weitere operative Möglichkeiten sind die operative Freilegung eines einzelnen Zahnes, der dann umschlungen und in die richtige Position gebracht wird. Manchmal ist es auch erforderlich, einen Zahn an einer Stelle herauszunehmen und an anderer Stelle wieder in der richtigen Position einzupflanzen (Zahntransplantation). Auch das Ziehen eines an sich noch gesunden Zahnes ist manchmal notwendig.

Ein relativ kleiner Eingriff ist die Entfernung eines zu hoch angesetzten Lippenbändchens zwischen der Frontzähnen. Durch dieses Bändchen kann manchmal verhindert werden, dass sich eine Zahnlücke vollständig schließt. Durch einen kleinen Schnitt wird das überentwickelte Lippenbändchen aufgeschnitten und anders herum wieder vernäht. Danach wachsen die Zähne dann meist wie von selbst wieder zusammen. Ein überdimensioniertes Lippenbändchen, das den Zusammenschluss der Vorderzähne behindert, sollte nach Möglichkeit immer entfernt werden. Nicht nur, das ansonsten eine unschöne Lücke bleibt, es kann auch die Entfernung von Zahnbelag erschweren, beim Zähneputzen leicht verletzt werden und Ausgangspunkt für eine Zahnfleischentzündung sein. Am besten ist es, das Lippenbändchen schon im Vorschulalter zwischen vier und sechs Jahren zu entfernen, sobald die benachbarten Schneidezähne durchgebrochen sind.

Nach­behandlung

Bekommen Sie zu Hause stärkere Schmerzen, Nachblutungen oder Fieber, sollten Sie umgehend mit dem Arzt Kontakt aufnehmen. Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.

Knochen­aufbau

Wir legen Wert darauf, dass wir mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie! Das bedeutet, dass wir den schnellen Behandlungserfolg nicht mit unnötigen und kostentreibenden Knochenaufbauten verfolgen, sondern versuchen, mit den Gegebenheiten des Patienten das ideale Optimum durch kleine lokale Knochenaufbauten, durch Knochenersatzmaterialien oder Eigenknochen zu erreichen. Und dies in der Regel innerhalb EINER Operation zusammen mit der Implantation. So können wir zu fast 100% auf schmerzhafte Zweitoperationen zur Knochenentnahme in unterschiedlichen Körperregionen verzichten!

Dies bedeutet aber auch, dass ein Implantat überwiegend nicht in der gleichen Sitzung wie die Zahnentfernung erfolgt. Zumeist werden entzündete Zähne in einem ersten Schritt entfernt. Hier ist es - im Gegenteil zu Knochenaufbauten - nicht ratsam, in die noch entzündete Knochenregion ein Implantat zu setzen und es gar sofort mit einer Zahnkrone zu belasten. Das führt nämlich in der Regel kontraproduktiv zu einer größeren Verlustrate des neuen Implantats.

Wir haben mit unserem Konzept, die Implantate in den natürlich nachgewachsenen Knochen nach 2 (Frontzahnbereich) oder 6 Monaten (Seitenzahnbereich) zu setzen, eine Erfolgsrate von nahezu 100% bei mehreren Tausend Implantaten über viele Jahre zu verzeichnen.

Solch ein Vorgehen erfordert allerdings auch eine möglichst exakte Diagnostik, die bei uns in der Regel dreidimensional mittels DVT erfolgt. So kann die Implantation vorher am Rechner dreidimensional simuliert werden, bevor sie am Patienten durchgeführt wird.

Nach dem Ziehen oder Ausfallen des Zahnes wartet man gewöhnlicherweise drei bis sechs Monate bis ein Implantat eingefügt wird, es sei denn, man möchte eine Sofortimplantation durchführen. In der Wartezeit bildet sich in der Regel neue Knochensubstanz, welche auch die von der Zahnwurzel hinterlassene Lücke (Alveole) im Kiefer ausfüllt. Manchmal kann es zu einem natürlichen Abbauvorgang kommen, da der natürliche Reiz des Zahns nach einem Verlust beim Kauakt auf den Kieferknochen fehlt. Mit unterschiedlichen Aufbautechniken kann der verloren gegangene Knochen wieder regeneriert werden, um anschließend ein Implantat einzubringen.

Knochen­trans­plantation (Aug­menta­tion)

Verschiedene Ursachen führen jedoch zu einer ungenügenden Knochenneubildung, sodass vor der Implantation ein Knochenaufbau durchgeführt werden muss. Ein häufig vorgenommener Knochenaufbau ist die Methode der so genannten Augmentation. Bei diesem Knochenaufbau wird Knochenmaterial aus einem ganz anderen Bereich des Körpers des Patienten entnommen und an der gewünschten Stelle im Ober- oder Unterkiefer wieder eingepflanzt. Durch das dorthin versetzte Knochenmaterial wird ein fester Knochenaufbau gefördert, sodass eine wesentlich bessere Verankerung für das Implantat möglich ist. Für diese Art der Knochentransplantation kann man unter anderem Knochen aus dem Mundbereich verwenden.

Knochenaufbau durch Eigentransplantation hat den Vorteil, dass das Material natürlich vom Körper vertragen wird, aber den Nachteil, dass das Herausnehmen aufgrund der Zusatzoperation sowie dem Defekt und der Schmerzen am Ausgangsknochen zusätzlich belastend ist. Dieses Vorgehen kommt in unserer Praxis kaum noch zur Anwendung. Kleinere intelligente Augmentationen mit Eigenknochen verwenden wir sehr wohl, allerdings nur so, dass die Operation nicht größer wird als unbedingt für dein ursprünglichen Eingriff notwendig. Wir sammeln beispielsweise den Knochen beim bohren der Implantate und verwenden ihn später zum Knochenaufbau in der gleichen Sitzung.

Knochen­ersatz­material (Aug­menta­tion)

Eine Variante der Augmentation, ohne dass für die Implantation eine zweite Operation an anderen Körperregionen durchgeführt werden muss, ist die Einpflanzung von Knochenersatzmaterial zum Knochenaufbau. Dieses Spendergewebe kann ganz verschiedenen Ursprungs sein, es eignen sich zum Knochenaufbau unter anderem Materialien aus tierischen Knochen, aus bestimmten Algenarten oder speziell hergestellte Kunstmaterialien. Diese Gewebe werden nach und nach von körpereigenem Knochengewebe ersetzt. Mittlerweile können auch größere Knochendefekte sicher mit künstlichen Materialien rekonstruiert werden.

In unserer Praxis werden unterschiedliche Materialien erfolgreich verwendet, auch für größere Knochenaufbauten. Wir sind unter anderem auch in der Lage mit einfachen colagenen Materialen dreidimensionale Knochenaufbauten zu erzielen. Wir machen uns dabei die Kombination verschiedener OP Techniken und Materialien zu Nutze, die eindrucksvolle Ergebnisse bereit stellen.

Unsere Erfahrungen mit der von uns verwendeten OP-Technik im Bereich der Kieferhöhle haben wir publiziert. Hier konnten wir zeigen, dass ein Knochenaufbau im Bereich der Kieferhöhle in Einzelfällen ganz vermieden werden kann. Einen klassischen Knochenaufbau verwenden wir nur noch bei einem ausgedehnten Mangel an Knochensubstanz im Oberkiefer. 

Kiefer­knochen­spreizung / Dehn­schrauben

Durch eine spezielle OP-Technik sind wir in der Lage, Knochen plastisch zu verformen und ihn an die Stelle zu bewegen, wo er benötigt wird. Dies ist zwar ein sehr begrenztes Verfahren, ist aber in vielen Fällen ausreichend. Hier werden mittels Dehnschrauben intraoperativ Knochenstrukturen verbreitert oder alternativ erhöht. Dies kann mit vorheriger Trennung von Kiefersegmenten kombiniert werden. Entscheidend ist hierbei eine exakte OP-Planung im Vorfeld mittels einer 3D-Aufnahme.

Temporäre Implantate

Eine weitere Möglichkeit eine Knochentransplantation zu vermeiden, ist die Verwendung von temporären Implantaten. Gerade bei Nichtanlagen oder Zahnverlust im Kindesalter ist es ein interessantes und nützliches Hilfsmittel, um die Zeitspanne zu überbrücken bis der Jugendliche ausgewachsen ist und das definitive Implantat gesetzt werden kann. Das temporäre Implantat übernimmt dabei eine Platzhalterfunktion wie eine natürliche Zahnwurzel und bewahrt die Knochenbreite, die Jahre später benötigt wird.

Sinus­lift

Am Oberkiefer wird eine Methode zum Knochenaufbau im Seitenzahnbereich durchgeführt, der Sinuslift. Hierbei wird durch Anheben der Kieferknochenschleimhaut in die Kieferhöhle hinein mit Einpflanzung von Knochen oder Ersatzknochen an der vorgesehenen Stelle der Knochen verdickt, sodass ein besserer Halt für das Implantat gegeben ist und die Gefahr einer Durchstoßung und Infektion für die Kieferhöhle geringer ist.

Diese Technik führen wir, im Gegensatz zur weit verbreiteten Original Technik, durch ein ca 4 mm großes Loch minimalinvasiv aus. So können massive Schwellungen nach der Operation zuverlässig verhindert werden und die empfundenen Schmerzen sind weitaus geringer, da auch ein geringeres OP-Trauma stattgefunden hat.

Um den Eingriff noch weniger traumatisch zu gestalten, verwenden wir bei entsprechendem Knochenangebot lediglich eine spezielle Collagenmatrix, zum Schutz der Kieferhölenschleimhaut. Das Collagen wird im Laufe der Zeit Stück für Stück aufgelöst und durch eigenen Knochen ersetzt.

Auf kostenintensive Knochenersatzmaterialien kann so verzichtet werden.

Der kleinst mögliche und am wenigsten traumatisierende Eingriff im Bereich der Kieferhöhle ist der interne Sinuslift. Hier wird der vorhandene Knochen durch spezielle Instrumente in die Kieferhöhle hinein verlagert, um so das Knochenangebot zur Insertion des Implantats zu generieren. Der Patient ist in der Regel am Folgetag schmerzfrei.

Laser­be­hand­lung

Laser in der Zahnheilkunde

Das Wort Laser – Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation – ist eine Abkürzung aus der englischen Sprache, die übersetzt bedeutet “Lichtverstärkung durch angeregte Strahlungsaussendung“.

Verschiedene Laser werden in der Zahnheilkunde unter anderem zur schmerzfreien bis schmerzarmen Kariesentfernung angewandt.

Aber auch in vielen anderen Bereichen findet Laser in der Zahnmedizin Anwendung:

In der Diagnostik

Ohne Schmerzen für den Patienten kann mit dem Laser versteckte, kariöse Zahnsubstanz gefunden werden, was für die Entscheidung zu weiteren Behandlungsschritten maßgeblich wichtig ist.

"Bohren" mit Licht

Auch beim - bislang extrem unangenehmen - Bohren, zur Entfernung von Karies leistet der Laser hervorragende Dienste. So kann beispielsweise sehr differenziert nur das kariöse Zahnmaterial entfernt werden. Dies geschieht zudem schnell, präzise und auch für den Patienten deutlich angenehmer.

In der Chirurgie

Hier dient der Laser zum Entfernen von Hautwucherungen, zur Lippenbandentfernung oder zum desinfizieren von Wunden. Auch eine Beschleunigung der Wundheilung, mit geringerem Schmerzmittelverbrauch, ist dokumentiert. Mittles geeigneter Laser kann auch der Kiefer bearbeitet werden. Dies reicht von der Abtrgaung des Knochens über die Vorbereitung zur Aufnahme eines Zahnimplantates bis zur Freilegung von Implantaten. In der Chirurgie hat der Einsatz von Lasern eine lange und sehr erfolreiche Geschichte.

In der Parodontologie

In der Parodontologie (Behandlung von Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen) kann mittels Laser eine Reinigung der Zahntaschen durchgeführt werden. Dabei macht man sich die gewebeabtragenden und bakterientötenden Eigenschaften des Laserlichtes zu nutze. Dieser Effekt kommt auch zum Tragen, wenn um ein Implantat das Zahnfleisch und der Knochen entzündet sind. Hier ist eine Behandlung mittels Laser sogar unumgänglich, wenn man erfolgreich behandelt werden möchte.

Bei Wurzelbehandlungen

In diesen Fällen dient der Laser zur Sterilisation der behandelten Wurzelkanäle, um späteren Infektionen vorzubeugen. Hierdurch können eventuelle Operationen an der Wurzelspitze vermieden werden. Auch bereits erfolglos operierte Zähne lassen sich so ggfs. noch erhalten. Die Behandlung von entzündeten Zähnen stellt eine sehr schonende und effektive Behandlung dar. 


Weitere allgemeine Vorteile von Laserbehandlungen:

  • beschleunigte Wundheilung

  • i.d.R. keine Wundschwellung

  • Infektionen werden verringert

  • geringerer Verbrauch von Schmerzmitteln

  • nahezu schmerzlose, angenehmere Behandlung möglich

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Leistungen

Leistungen

Wir möchten, dass Sie sich während Ihrer Behandlung bei uns sicher und geborgen fühlen.

Um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, findet vor jeder Operation ein ausführliches Beratungsgespräch statt, um Ihnen Vor- und Nachteile der jeweiligen Behandlungsmethoden darzulegen und Sie mit dem weiteren Vorgehen vertraut zu machen.

Dabei beantworten wir all Ihre Fragen, um mögliche Ängste im Vorfeld der Behandlung zu beseitigen.

Anästhesie

Vollnarkose ist ein Zustand, bei dem durch bestimmte Wirkstoffe das Bewusstsein, die Schmerzempfindlichkeit, die Muskelspannung und auch die Erinnerungsfähigkeit vorübergehend vollständig ausgeschaltet wird.

Eine zahnärztlich-chirurgische Behandlung in Vollnarkose kann aus mehreren Gründen notwendig werden. Bei sehr ängstlichen Patienten kann die Vollnarkose eine wesentliche Erleichterung sowohl für den Zahnarzt als auch für den Behandelten bedeuten. Bei Kindern, geistig behinderten Menschen und schlecht kooperierenden Patienten kann eine Behandlung in Vollnarkose angezeigt sein, um den Therapieerfolg nicht zu gefährden. Manchmal erfordert auch schon die Schwere des Eingriffes eine Vollnarkose.

Umfangreiche Implantationen oder Knochentransplantationen und Aufbauten können besser in Vollnarkose operiert werden, da die kreislaufbelastende Maximaldosis in der Lokalanästhesie bei diesen Eingriffen nicht selten erreicht wird. Auch die Entfernung von 4 Weisheitszähnen in einer Sitzung wird so durchgeführt. Die Vorteile ergeben sich hier aus der einmaligen Schwellung und der schnelleren Genesung.

Während einer Vollnarkose muss auf jeden Fall ein Anästhesist (Narkosearzt) anwesend sein. Dieser muss mit dem Patienten oder mit den Erziehungsberechtigten ein ausführliches Gespräch im Vorfeld der Narkose führen, bei dem Durchführung und Risiken aufgezeigt werden müssen. Der Patient, bei Kindern die Erziehungsberechtigten, müssen vor der Operation eine Einverständniserklärung unterzeichnen. In den Stunden vor der Operation darf der Patient (außer unbedingt notwendigen Medikamenten) nichts zu sich nehmen, um zu verhindern, dass Speisereste, Erbrochenes oder Magensäure in die Lunge gelangen. Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit dem ambulanten Operationszentrum Bergstraße zusammen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Seite des Ambulanten Operationszentrum Bergstraße (www.aozb.de).

Wird ein Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen.

Erstat­tungs­hilfe

Wir helfen Ihnen gern bei der Durchsetzung Ihrer Interessen gegenüber Ihrem Kostenträger.

In letzter Zeit schränken die staatlichen Beihilfestellen wegen offensichtlicher Geldnot sowie die privaten Versicherungsträger die Kostenerstattungen immer häufiger ein, besonders wenn Gebührenpositionen über den 2,3 fachen Gebührensatz gesteigert wurden.

Zum 01.01.2012 ist eine neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) in Kraft getreten, um die 24 Jahre lang unveränderte alte GOZ von 1988 abzulösen.

Leider beinhaltet die neue GOZ nur wenige Änderungen. Etablierte zahnmedizinische Behandlungsmethoden wurden nicht berücksichtigt.

Die Berechnung der Honorare nach der GOZ erfolgt über ein Punktesystem.

Innerhalb des Gebührenrahmens bemisst sich die Gebühr nach Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad einer Behandlung. Der Mittelwert – das ist der 2,3fache Steigerungssatz – entspricht dem durchschnittlich schwierigen Behandlungsfall. 75 Prozent der zahnärztlichen Leistungen werden in der Realität von den Zahnärzten als einfacher oder durchschnittlich schwieriger Fall eher niedrig berechnet – und nicht mit erhöhten Steigerungsfaktoren. Die Höhe der einzelnen Gebühr bemisst sich – je nach Komplexität und Schwierigkeitsgrad des Eingriffs – nach dem 1,0 bis 3,5fachen des Gebührensatzes. Das ist der so genannte Steigerungssatz.

Allein in der Zeit von 1988 bis 2007 sind die Preise für Dienstleistungen und Reparaturen um 64,9 Prozentpunkte gestiegen. Bezieht man diese Preissteigerung auf den GOZ-Punktwert von 5,6241 Cent, so müsste dieser im Jahre 2008 nach dem in der Begründung zum Ausdruck gebrachten Willen des Gesetzgebers bereits 9,274 Cent betragen haben. De facto ist aber der Punktwert in der neuen GOZ auch nach 23 Jahren gleich geblieben. 1988 betrug er 11 Pfennig – heute noch nicht mal 6 Cent.

Durch diese Nichtanpassung der Gebühren entspricht in vielen Fällen der 2,3fache Satz der neuen Privatgebührenordnung den Honoraren der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Die GOZ, Gebührenordnung für Zahnärzte, unverändert gültig seit dem 01.01.1988, regelt die Rechtsgrundlage für die Honorargestaltung Ihrer Behandlung.

Die Gesetzlichen Leistungen hierfür entsprechen der wirtschaftlichen, zweckmäßigen und ausreichenden Behandlung und Versorgung.

Überdurchschnittliche Leistungen, oft auch schon durchschnittliche Leistungen, bedingen deshalb einen höheren Multiplikator als den 2,3fachen Satz, vielfach sogar eine Überschreitung des 3,5fachen Satzes.

Der Anspruch auf eine aufwändige Behandlung und Versorgung, wie bei Implantaten, kann in manchen Fällen wirtschaftlich und kostendeckend nur mit höheren Steigerungssätzen abgebildet werden. Dies ergibt sich zum einen aus der natürlichen Teuerungsrate zum anderen aus der Tatsache, dass viele der heutigen modernen Behandlungsmethoden auch in der neuen GOZ keine Berücksichtigung fanden und durch Analogziffern abzurechnen sind. Gerade hier hilft Ihnen die ZAB mit entsprechenden Begründungen Ihr Recht zu vertreten.

Private Kranken­ver­sicher­ung, Zusatz­ver­sicher­ung

Unsere Erfahrungen zeigen, dass bei der Kostenerstattung durch Private Krankenversicherungen und durch Beihilfestellen sehr häufig Schwierigkeiten auftreten. Die Gründe hierfür liegen in der Verschiedenheit der beiden im Rahmen der Privatbehandlung zu berücksichtigenden und streng voneinander zu trennenden Rechtsbeziehungen.

Zum einen handelt es sich um die Rechtsbeziehung zwischen Ihrem Zahnarzt. Zum anderen besteht eine davon unabhängige, zweite Rechtsbeziehung zwischen Ihnen und Ihrer kostenerstattenden Stelle (Private Krankenversicherung, Private Zusatzversicherung oder Beihilfestelle). Im Rechtsverhältnis zu Ihrem Zahnarzt gelten für die Honorargestaltung ausnahmslos die Vorschriften der GOZ/GOÄ. Dabei orientiert sich Ihr Zahnarzt in Zweifelsfragen an wissenschaftlichen Kommentaren und den Rechtsauffassungen seiner zuständigen Zahnärztekammer.

In der Rechtsbeziehung zu Ihrer kostenerstattenden Stelle finden neben der Gebührenordnung für Zahnärzte jedoch ergänzend Bestimmungen Ihres Versicherungsvertrages, tarifvertraglichen Regelungen, Beihilferichtlinien und nicht zuletzt die Auffassungen der kostenerstattenden Stelle zu den verordnungsrechtlichen Bestimmungen der Gebührenordnung. Das führt dazu, dass von Seiten der kostenerstattenden Stellen mitunter abweichende Interpretationen, Forderungen und teilweise subjektive Aussagen im Rahmen der Bearbeitung von Liquidationen und Behandlungsplänen getroffen werden, die dann im Widerspruch zu den zahnärztlichen Auffassungen zur Gebührenordnung stehen können.

Für Sie bedeutet dies, dass in Einzelfällen unter Umständen leider keine, oder nur eine teilweise Erstattung der in der zahnärztlichen Liquidation aufgeführten Honorare und Gebührenpositionen durch Ihre Private Krankenversicherung oder Ihre Beihilfe gewährleistet ist, sodass auf Sie Restkosten entfallen, die Sie selbst tragen müssen.

Kassen­ver­sicherte Selbst­zahler

Bei Leistungen die nicht den gesetzlichen Bedingungen einer ausreichenden und zweckmäßigen Versorgung entsprechen, wie sie bei Zahnimplantaten zu finden sind, erfolgt die Kostenermittlung ebenso auf der Basis der neuen geltenden GOZ ( Gebührenordnung für Zahnärzte ). Auch hier werden in einzelnen Positionen Steigerungsfaktoren jenseits des 3,5 fachen, des seit 1988 geltenden und noch immer aktuellen Gebührensatzes, zur Abbildung der aufwändigeren Behandlung verwendet.

In beiden Situationen hilft Ihnen die ZAB, Ihre selbst zu tragenden Kosten durch entsprechende Begründungen gegenüber den Kostenträgern zu minimieren oder durch eine zinsfreie Ratenzahlung so zu gestalten, dass sie bei Ihrer zahnärztlichen Behandlung nicht an der Qualität Ihrer Versorgung sparen müssen!

Wir arbeiten erfolgreich seit Jahren mit dem Abrechnungsbüro der ZAB zusammen und konnten so in vielen Fällen Patienten zu Ihrem Recht und zu dem von Ihnen gewünschten Zahnersatz verhelfen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ZAB (www.zahnarztbuero.de).

DVT 3D Röntgen­diagnostik

Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist eine Weiterentwicklung der Computertomographie. Ähnlich wie beim Computer-Tomogramm (CT) werden bei der digitalen Volumentomographie ( DVT ) Körperbereiche dreidimensional abgebildet. Seit 1999 haben wir auf dem Gebiet der DVT- Untersuchung und Auswertung geforscht, veröffentlicht und Vortragspreise gewonnen.

Vorteile

Während beim CT die untersuchte Region in einzelnen dünnen Schichten gescannt wird, die aneinandergesetzt werden, erfasst die DVT innerhalb weniger Sekunden die gesamte Untersuchungsregion in einem einzigen Umlauf. Daraus resultiert eine um ca. 75-80 Prozent verminderte Strahlendosis bei vergleichbarer Bildqualität. Gleichzeitig treten beim DVT im Gegensatz zum CT kaum Metallartefakte auf, was gerade bei der Darstellung und Diagnostik von Zähnen mit metallischem Zahnersatz oder kieferorthopädischen Brackets der Fall ist.

So können dreidimensionale Bilder des kompletten Gesichtsschädels in kurzer Zeit, ohne Metallartefakte bei gleichzeitig geringer Strahlenbelastung erzeugt werden. Da der Patient nur für wenige Minuten in einem offenen Gerät steht, eignet sich diese Darstellungsmethode für alle Altersklassen!

Durch die dreidimensionale, plastische Darstellung der Gesichtsanatomie inklusive der Kieferhöhlen und des Kauapparats, können außerdem wichtige diagnostische Informationen vor kieferchirurgischen Eingriffen, zur Planung von Implantaten oder kieferorthopädischen Maßnahmen gewonnen werden.

Kosten

Die DVT Untersuchung ist kein Bestandteil der kassenzahnärztlichen Leistung und wird je nach Auswertungsaufwand mit 120 bis 160 Euro abgegolten. Von privaten Krankenversicherungen (PKV) wird die Untersuchung meist übernommen.

Hygiene

Wir leisten uns in der Praxis ein aufwändiges Hygiene- und Dokumentationssystem, welches wir mit einem hohen personellen und maschinellen Aufwand betreiben.

All unser Instrumentarium wird in einem lückenlosen, digital protokollierten und kontrollierten Verfahren aufbereitet und sterilisiert.  Dies reicht von komplexen chirurgischen Bohrern bis zum einfachsten Spiegel, der selbstverständlich zudem einzeln verschweißt ist. Es existieren in unserer Praxis keine Instrumente, die wir unverpackt aus einer Schublade holen, um Sie anschließend damit zu behandeln. Schubladen sind schließlich nicht steril.

Wir sind aber noch weiterhin in der Lage, über ein Scanverfahren lückenlos zu dokumentieren, mit welchen Dingen Sie in der Behandlung in Kontakt kommen, egal ob es ein Material oder ein Instrument ist, mit dem wir operieren!

So ist es unter anderem zu erklären, dass wir nach einem Eingriff Wundheilungsstörungen, Abszesse, schmerzhafte Zweiteingriffe, Implantatverluste, Verluste von Knochenaufbauten nahezu nicht kennen.

Sie glauben das ist Standard und ist überall so?

Ihr Implantat

Ihr Implantat

Das Einpflanzen von künstlichen Zahnwurzeln gilt heute als modernste Lösung vielfältiger Zahnersatz-Probleme im Mund- und Kieferbereich. Bei den Implantaten handelt es sich nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, um komplette Zähne, sondern nur um künstliche Zahnwurzeln, auf denen später dann der Zahnersatz befestigt wird. Heute bestehen die schrauben- oder zylinderförmigen Implantate meist aus hochgereinigtem Titan, das besonders gewebeverträglich ist und gut in den Knochen einwächst.

Sie ermöglichen einen festsitzenden Zahnersatz, wenn ein oder mehrere Zähne samt der Wurzel entfernt werden mussten. Dabei ergibt sich z.B. bei Verlust der vorderen Zähne ein kosmetisch sehr ansprechendes Ergebnis und das Gefühl des „eigenen Zahns“ bleibt erhalten. Da bei Ursachen für fehlende Zähne, allen voran Parodontitis, oftmals zu wenig Knochensubstanz im Kiefer vorhanden ist, muss nicht selten vor der Einsetzung eines Implantats ein Knochenaufbau vorgenommen werden.

Alles aus einer Hand mit 4 Augen.
Sie möchten einen implantatgetragenen Zahnersatz aus einer Hand und besitzen keinen Hauszahnarzt?

Wir sind eine hochspezialisierte chirurgische Praxis, die Ihnen alle Dienstleistungen um das Thema Implantat anbietet. Diese reichen von der Diagnostik über die Planung und die Implantation selbst, bis hin zur prothetischen Versorgungen, die in unseren Partnerpraxen seit Jahren sehr erfolgreich durchgeführt werden. So kommen Sie in den Genuss dass Ihr Zahnersatz von zwei Spezialisten angefertigt wird und Sie bei allen Themen um das Implantat ideal beraten werden und sich nicht nur auf eine Meinung verlassen müssen.

Gründe für ein Implantat

Die Einpflanzung einer künstlichen Zahnwurzel ist eine besonders elegante Lösung, wenn durch Unfall oder Erkrankung ein einzelner Zahn verloren wurde.
Auch bei größeren Zahnlücken von mehreren Zähnen sind Implantate häufig sinnvoll. Für die Verankerung einer mehrgliedrigen Brücke müssen als „Brückenpfeiler“ meist gesunde Zähne beschliffen werden. Implantate können hier als zusätzliche Pfeiler eine sichere Verankerung schaffen, sodass keine gesunden Zähne zur Verankerung der Brücke geopfert werden müssen. Eine herausnehmbare Teilprothese wird so unter Umständen vermieden.

Auch im komplett zahnlosen Kiefer können Implantate eine Alternative darstellen. Vollprothesen und insbesondere Unterkieferprothesen stellen eine Qual für viele Menschen dar. Während die Oberkieferprothese durch Festsaugen am Gaumen meist noch relativ fest sitzt, hat die Unterkieferprothese weniger Halt und kann z.B. beim Essen störende Geräusche machen oder manchmal sogar herausfallen. Durch das Aufliegen der Prothese auf der Schleimhaut kann der Abbau des Kieferknochens noch beschleunigt werden, was früher oder später zu einer Instabilität der Prothese führt.

Durch zwei bis vier Implantate kann z.B. im Unterkiefer eine abnehmbare Prothese über Klemmvorrichtungen fixiert werden, oder bei genügender Knochenmasse eine implantatgetragene feste Brücke angefertigt werden.

Voraussetzung

Auch wenn es nach oben keine Altersgrenze gibt, sind Implantate nicht für alle Menschen geeignet. Voraussetzung ist, dass genügend Knochen von ausreichender Qualität vorhanden ist, um die künstlichen Zahnwurzeln zu verankern. In manchen Fällen kann bei mangelnder Knochenqualität der Kieferkammknochen vor der Implantation aufgebaut werden.

Tabu ist die Zahnimplantation in der Schwangerschaft und Stillzeit. Das Knochenwachstum sollte bereits abgeschlossen sein. Das ist bei Frauen in der Regel mit 18 und bei Männern mit 20 Jahren der Fall.

Die Einpflanzung von Implantaten gilt als risikoarmer Eingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Wie bei jeder Operation lassen sich natürlich Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen. Über seltene Komplikationen wie örtliche Infektionen, Wundheilungsstörungen, Kieferhöhlenentzündung oder Nervenverletzungen klären wir Sie vor dem Eingriff umfassend auf.

Wird der Eingriff in Vollnarkose vorgenommen, sollten Sie 6 Stunden vor der Operation nüchtern bleiben, d.h. nichts essen oder trinken, nicht rauchen und auch kein Kaugummi kauen. Nehmen Sie wegen anderer Erkrankungen regelmäßig Medikamente ein, sollten Sie den Arzt bzw. Anästhesisten rechtzeitig vorher darüber informieren, da einige Medikamente wie z.B. blutverdünnende Substanzen einige Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden sollten. Schon vor dem Eingriff lohnt es sich, auf eine penible Mundpflege zu achten und möglichst nicht zu rauchen, um eine optimale Einheilung zu gewährleisten.

Risiko

Durch eine gute Mundhygiene können Sie selbst viel dazu beitragen, das Risiko für eine örtliche Infektion zu vermindern. Dies gilt auch für den Rauchverzicht. Die Zahl der Implantatmisserfolge ist bei Rauchern doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. Ein Taubheitsgefühl nach der Operation kann noch einige Zeit anhalten. Durch eine sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrolluntersuchungen lässt sich die Lebensdauer der Implantate wesentlich verlängern. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Implantat nach 10 Jahren noch funktionstüchtig ist, beträgt dann 90%.

Betäubung

Die Einpflanzung künstlicher Zahnwurzeln erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung. Gerne kann eine Implantation auch in Vollnarkose erfolgen. Ab 6 Implantaten in einer Sitzung raten wir auch dazu.

Dauer

Die Dauer des Eingriffs hängt von der Zahl und Lokalisation der Implantate ab. In unkomplizierten Fällen rechnet man mit etwa 20 Minuten pro Implantat.

Nachbehandlung

Nach der ambulanten Zahnimplantation in örtlicher Betäubung können Sie direkt nach Hause gehen. Bis die Betäubung abgeklungen ist, sollten Sie nichts essen oder trinken. Nach Abklingen der Betäubung auftretende Schmerzen lassen sich durch einfache Schmerzmittel bekämpfen. Auch eine Kühlung von außen mit einem feuchten Waschlappen kann den Schmerz lindern.

In der ersten Woche nach der Implantation müssen Sie körperliche Belastungen wie Sport, schweres Heben, Sauna etc. vermeiden und von manchen Behandlern wird auch empfohlen, auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee zu verzichten. Nach jedem Essen sollte der Mund sehr vorsichtig mit lauwarmem Wasser ausgespült werden. Das Zähneputzen erfolgt wie gewohnt mit der Zahnbürste, wobei auf elektrische Zahnbürsten und Mundduschen verzichtet werden sollte.

Um das Einwachsen der Implantate nicht zu verzögern, gilt das Rauchverbot auch noch bis zur sechsten Woche. Nutzen Sie am besten die Gelegenheit, dieses Laster ganz aufzugeben, da Sie Ihren Zähnen damit schaden.

Die eingesetzten Pfeiler liegen entweder unter der Schleimhaut oder sind bereits in der Mundhöhle sichtbar. Keinesfalls sollten Sie mit der Zunge daran herumspielen oder sonst irgendeinen Druck auf diesen Bereich ausüben.

Noch am Tag des Eingriffs wird Ihnen mitgeteilt, wann Sie zur nächsten Kontrolluntersuchung wiederkommen sollen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie diesen und auch die folgenden Termine unbedingt einhalten.

Kosten

Ein Implantat kostet ohne Krone je nach Aufwand und Schwierigkeit ca. 1000 - 1800 EUR und wird nur in besonderen Ausnahmesituationen von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst. Ein großer Kostenfaktor dabei ist nicht etwa das Implantat selbst, sondern der Aufwand unter sterilen Bedingungen in einem OP das Implantat keimfrei in den Knochen zu schrauben, vergleichbar einer künstlichen Hüftprothese.

Da es sich um eine Operation am Knochen handelt, sind höchste Ansprüche an die Sterilität zu stellen, um Implantatverluste so gering wie möglich zu halten. Steril eingebrachte und unter der Schleimhaut einheilende Implantate haben heute eine Erfolgsquote von ca 98%. So erklärt sich auch der Preisunterschied von einem Einzelzahnimplantat und mehreren Implantaten, welche im Verhältnis günstiger sind, da sich die Kosten des sterilen OPs auf mehrere Implantate verteilen.

Die Kosten der Konstruktion (Krone, Brücke, herausnehmbare Brücke, Prothese) auf dem Implantat ist je nach Versorgungsart und Material unterschiedlich und wird von der gesetzlichen Krankenkasse indirekt bezuschusst. Hier wird ebenso wie vom Chirurgen für die Implantation vom Zahnarzt ein Kostenvoranschlag erstellt, welcher die Kosten umfasst.

Ablauf

In der Regel erfolgt zunächst nach der Entfernung eines Zahns das Abheilen der leeren Zahnalveole. Im Falle einer Sofortimplantation in eine entzündungsfreie Situation wird die künstliche Zahnwurzel sofort eingeschraubt und mit einer Schraube verschlossen. In allen anderen nicht entzündungsfreien Situationen wartet man je nach Kieferregion zwischen 2 bis 6 Monate bis zum sterilen Einbringen der künstlichen Zahnwurzel in den Knochen. Das Zahnfleisch wird über dem Implantat wieder verschlossen, um ein steriles, belastungsfreies Einheilen zu gewährleisten. Nach Abschluss der Einheilungsphase, die unter anderem von der vorhandenen Knochenqualität abhängt, wird das steril unter der Schleimhaut eingeheilte Implantat wieder freigelegt. Dazu wird in einer kleinen Sitzung eine etwas größere Schraube in das Implantat gedreht, um das Zahnfleisch ästhetisch auszuformen, sodass für die Zahnkrone, die vom Hauszahnarzt hergestellt wird, ideale Verhältnisse geschaffen werden.

In allen anderen Fällen muss eventuell vorher oder zeitgleich einen Knochenaufbau durchgeführt werden.

Knochenaufbau

Nach dem Ziehen oder Ausfallen des Zahnes wartet man gewöhnlicherweise drei bis sechs Monate, bis ein Implantat eingefügt wird, es sei denn, man möchte eine Sofortimplantation durchführen. In der Wartezeit bildet sich in der Regel neue Knochensubstanz, welche auch die von der Zahnwurzel hinterlassene Lücke (Alveole) im Kiefer ausfüllt. Manchmal kann es zu einem natürlichen Abbauvorgang kommen, da der natürliche Reiz des Zahns nach einem Verlust beim Kauakt auf den Kieferknochen fehlt. Mit unterschiedlichen Aufbautechniken kann der verloren gegangene Knochen wieder regeneriert werden, um anschließend ein Implantat einzubringen.

Knochen­trans­plan­tation (Aug­mentation):

Ein häufig vorgenommener Knochenaufbau ist die Methode der so genannten Augmentation. Bei diesem Knochenaufbau wird Knochenmaterial aus einem ganz anderen Bereich des Körpers des Patienten entnommen und an der gewünschten Stelle im Ober- oder Unterkiefer wieder eingepflanzt. Durch das dorthin versetzte Knochenmaterial wird ein fester Knochenaufbau gefördert, so dass eine wesentlich bessere Verankerung für das Implantat möglich ist. Für diese Art der Knochentransplantation kann man unter anderem Knochen aus dem Mundbereich verwenden.
Knochenaufbau durch Eigentransplantation hat den Vorteil, dass das Material natürlich vom Körper vertragen wird, aber den Nachteil, dass das Herausnehmen aufgrund der Zusatzoperation sowie dem Defekt und der Schmerzen am Ausgangsknochen zusätzlich belastend ist. Wir sind heute in der Lage, solche Zweiteingriffe dank moderner Knochenersatzmaterialien und neuer OP-Techniken nahezu ganz zu vermeiden. In unserer Praxis werden 99% aller Eingriffe einzeitig durchgeführt, das bedeutet, der Knochenaufbau und die Implantation erfolgen in einem Eingriff. 

Knochen­ersatz­material (Aug­mentation):

Eine Variante der Augmentation, ohne dass für die Implantation andere Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden müssen, ist die Einpflanzung von Knochenersatzmaterial zum Knochenaufbau. Dieses kann ganz verschiedenen Ursprungs sein, es eignen sich zum Knochenaufbau unter anderem Materialien aus tierischen Knochen, aus bestimmten Algenarten oder speziell hergestellte Kunstmaterialien. Diese Gewebe werden nach und nach von körpereigenem Knochengewebe ersetzt.

Sinuslift:

Am Oberkiefer wird eine weitere Methode zum Knochenaufbau durchgeführt, der Sinuslift. Hierbei wird durch Anheben der Kieferknochenschleimhaut in die Kieferhöhle hinein mit Einpflanzung von Knochen oder Ersatzknochen an der vorgesehenen Stelle der Knochen verdickt, so dass ein besserer Halt für das Implantat gegeben ist und die Gefahr einer Durchstoßung und Infektion für die Kieferhöhle geringer ist. Diese Technik führen wir, im Gegensatz zur weit verbreiteten Original Technik, durch ein ca 4 mm großes Loch minimalinvasiv aus. So können massive Schwellungen nach der Operation zuverlässig verhindert werden und die empfundenen Schmerzen sind weitaus geringer, da auch ein geringeres OP-Trauma statt gefunden hat.

Um den Eingriff noch weniger traumatisch zu gestalten, verwenden wir bei entsprechendem Knochenangebot lediglich eine spezielle Collagenmatrix, zum Schutz der Kieferhölenschleimhaut. Das Collagen wird im Laufe der Zeit Stück für Stück aufgelöst und durch eigenen Knochen ersetzt.

Auf kostenintensive Knochenersatzmaterialien kann so verzichtet werden.

Publikation: Sinuslift - Eine alternative Versorgungsmethode

Der kleinst mögliche und am wenigsten traumatisierende Eingriff im Bereich der Kieferhöhle ist der interne Sinuslift. Hier wird der vorhandene Knochen durch spezielle Instrumente in die Kieferhöhle hinein verlagert, um so das Knochenangebot zur Insertion des Implantats zu generieren. Der Patient ist in der Regel am Folgetag schmerzfrei.

Planung

Die Planung wird im Wesentlichen von dem vorhandenen Knochenangebot, den Wünschen und manuellen Fähigkeiten des Patienten sowie den unterschiedlichen Kostenstrukturen der Materialien und Techniken bestimmt.

Die Basis der Planung bilden Untersuchungen von Zahnarzt und Chirurg, sowie strahlungsarme, digitale Röntgenuntersuchungen zur Knochenvermessung. Im Röntgenbild können dann am Computer die Implantate vor dem vorhandenen Knochen simuliert werden. Die in dieser am Computer durchgeführten Modelloperation gewonnen Daten können auf eine Kunststoffschablone übertragen werden, welche die korrekten Implantatpositionen in die echte Operation überträgt. Damit können auch aus schwierigen Gegebenheiten gut mit Zähnen versorgbare Situationen erzeugt werden. Zwischen den drei Spezialisten werden dann die Versorgungsmöglichkeiten für den Patienten besprochen und der Behandlungsablauf festgelegt.

Das favorisierte Konzept wird dann dem Patient verdeutlicht und mit Kostenvoranschlägen für ihn fixiert. Dazu genügt in der Regel jeweils ein Termin bei Zahnarzt und Chirurg. Bereits bei der Besprechung des Kostenvoranschlags können die Abformungen für die Bohrschablonen genommen werden oder nach zwischenzeitlicher Anfertigung von einem Zahnersatz fragliche Zähne entfernt werden, insofern dies nicht bereits geschehen ist.

Implantation

Bei der Implantation unter sterilen OP- Bedingungen kommen die zuvor angefertigten Schablonen zum Einsatz. Die vom Zahntechniker angefertigte Bohrschablone enthält die Information der Idealpositionen der neuen Zähne für den späteren Zahnersatz. Sie wird vor der Implantation als eine Röntgenschablone benutzt, um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, damit bei der Implantation keine sensiblen, anatomischen Strukturen verletzt werden. Zur Einpflanzung der künstlichen Zahnwurzel wird nun zuerst der Kiefer im entsprechenden Bereich freigelegt. Die Schleimhaut wird dort eingeschnitten und weggeklappt. Anschließend bohrt der Operateur die erforderliche Anzahl Löcher in den Kieferknochen. Danach wird das Implantat eingesetzt oder festgeschraubt und die Schleimhaut wieder vernäht und das Implantat kann einheilen.

Der neue Zahnersatz kann situationsabhängig, nach unterschiedlich langen Einheilungsphasen auf dem Implantat befestigt werden. Bis dahin erhalten Sie ein Provisorium, das nach dem Verschließen der Schleimhaut eingesetzt wird.

Abformung

Nach der sterilen Einheilungsphase der Implantate, die je nach Knochenqualität und operativem Aufwand unterschiedlich ist, wird vom Chirurgen die Schleimhaut über den Implantaten erneut geöffnet. Bei dieser Freilegungsoperation werden spezielle Aufbauten in das Implantat geschraubt, die dann das Zahnfleisch wie für einen natürlichen Zahn formen.

Nach einem Einheilungszeitraum der Durchtrittspfosten von 14 Tagen wird dann vom Zahnarzt diese Situation im Mund mit einer Abdrucknahme fixiert und an den Zahntechniker zur Herstellung der künstlichen Zähne weitergeleitet.

In manchen Situationen kann die Versorgung der Implantate sofort nach der Implantation erfolgen. Zahnersatz in wenigen Stunden ist möglich, aber nur speziellen Situationen vorbehalten und erfordert darüber hinaus eine entsprechende Planung im Vorfeld. Lassen Sie sich beraten.

Zahnersatz

Auf der Basis der Abdrücke und Modelle fertigt der Zahntechniker die neuen künstlichen Zähne in unterschiedlichen Varianten an. Dabei kann es sich je nach Situation im Mund des Patienten um einzelne Kronen, Brücken, herausnehmbare Brücken oder um bereits vorhandene Prothesen handeln.

Nach der Herstellung des Zahnersatzes und der Entfernung eines eventuell vorhandenen Provisoriums werden vom Zahnarzt die neuen Zähne in den Patientenmund eingegliedert und an die gegebene Bisssituation angepasst.

Versorgungsvarianten

Unsere Erfahrung

Als übergeordnetes Credo unserer Praxis legen wir Wert darauf, dass wir mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie! Das bedeutet, dass wir den schnellen Behandlungserfolg nicht mit unnötigen und kostentreibenden Knochenaufbauten verfolgen, sondern versuchen, mit den Gegebenheiten des Patienten das individuelle Optimum durch kleine lokale Knochenaufbauten, durch Knochenersatzmaterialien oder Eigenknochen zu erreichen. Und dies in der Regel innerhalb EINER Operation zusammen mit der Implantation. So können wir zu fast 100% auf schmerzhafte Zweitoperationen zur Knochenentnahme in unterschiedlichen Körperregionen verzichten!

Dies bedeutet aber auch, dass ein Implantat überwiegend nicht in der gleichen Sitzung wie die Zahnentfernung erfolgt. Zumeist werden entzündete Zähne in einem ersten Schritt entfernt. Hier ist es - im Gegenteil zu Knochenaufbauten - nicht ratsam, in die noch entzündete Knochenregion ein Implantat zu setzen und es gar sofort mit einer Zahnkrone zu belasten. Das führt nämlich in der Regel kontraproduktiv zu einer größeren Verlustrate des neuen Implantats.

Wir haben mit unserem Konzept, die Implantate in den natürlich nachgewachsenen Knochen nach 2 (Frontzahnbereich) oder 6 Monaten (Seitenzahnbereich) zu setzen, eine Erfolgsrate von nahezu 100% bei mehreren Tausend Implantaten über viele Jahre zu verzeichnen.

Solch ein Vorgehen erfordert allerdings auch eine möglichst exakte Diagnostik, die bei uns in der Regel dreidimensional mittels DVT erfolgt. So kann die Implantation vorher am Rechner dreidimensional simuliert werden, bevor sie am Patienten durchgeführt wird.

30 Jahre Garantie

Da für uns das Wohlergehen unserer Patienten, das Vertrauen ebenso wie die Qualität unserer Implantate eine wichtige Rolle spielen, bieten wir Ihnen - abseits der gesetzlich vorbestimmten Zwei-Jahres-Garantie - eine 30jährige Garantie auf unsere Implantate.

Team

Team

Der Anglizismus Team (v. altengl.: team Familie, Gespann, Nachkommenschaft) bezeichnet einen Zusammenschluss von mehreren Personen zur Lösung einer bestimmten Aufgabe bzw. zur Erreichung eines bestimmten Zieles: Ihre Ziele sind unsere Ziele.

Dr. Dr. Rene Wörtche


Geboren am 04.04.1967 in Bensheim, verheiratet, 3 Töchter

Studium

    • Oktober 1988: Beginn des Studiums der Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Tätigkeit als Präparationsassistent im anatomischen Institut der Universitätsklinik Heidelberg für Lehr- und Forschungszwecke unter der Leitung von Prof. Dr. G. v. Hagens. (Körperwelten)
  • 12 Jahre pflegerische Tätigkeit auf der Intensivstation des chirurgisch-orthopädischen St. Josefs-Krankenhauses in Lorsch, sowie Tätigkeit als OP-Springer und Anästhesiepfleger in dem selben Haus. 
  • 3 Jahre Erfahrung auf einem Rettungswagen des DRKs (NEF) im Rahmen der Aushilfstätigkeit.
  • Juni 1991: Beginn der experimentellen Doktorarbeit im radiologischen Institut des Klinikums Mannheim im Bereich der Digitalen Subtraktions Angiographie
  • April 1994 – April 1995: Praktisches Jahr am Klinikum Mannheim in den Fächern Chirurgie, Urologie und Innere Medizin
  • Mai 1995: Abschluss des Humanmedizienstudiums mit dem dritten Staatsexamen an der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg Mannheim
  • Mai 1995 – April 1996: Promotionssemester und Wartezeit auf den Studienplatz der Zahnmedizin

Dr.Med.:

Goethe-Universität Frankfurt

  • April 1996: Beginn des Zahnmedizinstudiums an der Johann Wolfgang Goethe Universität
  • Dezember 1999: Abschluss des Zahnmedizienstudiums mit dem Staatsexamen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt
  • Dezember 1999: Assistent der Klinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg
  • Dezember 1999: Beginn der Forschung über die klinische Anwendung von dentalen Cone Beam CT´s

Dr. Med. Dr. Med. Dent:

  • Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Röntgenologie der DGZMK
  • September 2004: Facharzt für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie
  • Oberarzt der Klinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie der Universität Heidelberg
  • Mai 2005: zertifizierter Implantologe
  • März 2006: Gründung der Praxis für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie in LORSCH
  • Juli 2010: Erweiterung des Behandlungsspektrums mit der Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie durch Frau Priv.-Doz. Dr. med. dent. E. Wörtche
  • Über 4000 erfolgreich gesetzte und versorgte Implantate

Frau C. Vogel

Frau Vogel begleitet sie mit Charme und Leichtigkeit von der Terminvereinbarung bis nach der Operation. Durch Ihre ruhige und professionelle Art werden Sie sich gut aufgehoben fühlen. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Frau M. Helwig

Unsere langjährige Mitarbeiterin Frau Helwig wird sie in eleganter Weise aufmerksam betreuen und Ihren Wünschen gerecht werden. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Frau K. Frommherz

Mit ihrer offenen und zuvorkommenden Art leitet Frau Frommherz Sie sicher durch Ihre Behandlung bei uns. Bei ihr befinden Sie sich in den besten Händen. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Frau M. Schmitt

Frau Schmitt achtet stets auf Ihre Bedürfnisse. Mit Rücksicht und Einfühlsamkeit ist sie während der gesamten Behandlung in unserer Praxis immer für Sie da und geht auf Ihre Wünsche ein. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Frau M. Back

Mit Empathie und Herzlichkeit beruhigt Frau Back Sie während Ihres Aufenthalts in unserer Praxis und gibt Ihnen ein sicheres Gefühl. Sie ist in jeder Situation zuverlässig und mit voller Konzentration dabei. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Frau M. Plösser

Als neuestes Teammitglied bringt Frau Plösser frischen Wind in unsere Praxis, denn wir dürfen sie zur zahnmedizinischen Fachangestellten ausbilden. Freundlich und wissbegierig ist sie immer bei der Sache und kümmert sich um Ihr Wohlbefinden. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Aktuelle Stellenausschreibungen

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r in Teilzeit oder Auszubildende/r gesucht

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab sofort eine/n nette/n und engagierte/n zahnmedizinische/n Fachangestellte/n in Teilzeit oder zur Ausbildung.

Sie mögen die Arbeit mit Patienten und unterstützen uns gerne bei chirurgischen und implantologischen Behandlungen?
Dann bewerben Sie sich direkt per E-mail oder Post bei uns. Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt

Neckarstraße 12
64653 Lorsch

drdrwoertche@icloud.com

 

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MKG Praxis Dr. Dr. R. Wörtche

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06251 / 5869351

Sprechstunden:

Mo, Di, Do von 8.30 bis 17.00
Mi von 8.30 bis 12.30
Fr von 8.30 bis 12.00
und nach Vereinbarung